Heyyy….meine lieben Freunde…(;
Heute ist Montag und ich bin nun seit einer guten Woche
unterwegs. Ich lieg grade mit meinem wunderbaren Opa-Schlafanzug in meinem
Bettchen und habe meine „Bibellese- und Gemütlichmach-Kerze“ angezündet. Ich
hab schon wieder eine ganze Menge zu berichten. Gestern Morgen war ich das
erste Mal zu einem afrikanischen Gottesdienst und ich kann euch sagen ich habe
diese wirklich intensive Zeit mit Gott wirklich gebraucht und genossen. Hm……wir
hatten eine echt fetzige Lobpreis Band und einen wirklich guten Prediger. Es
war alles sehr lebendig und frei. Ich habe mich nach dem Gottesdienst segnen
lassen du bin wirklich froh eine Gemeinde gefunden zu haben, in der ich wachsen
kann. Abends bin ich dann noch nach Kapstadt gefahren, weil ich gehört hatte,
dass dort so etwas wie ein Jugendgottesdienst stattfinden sollte. Das war ein
Spaß kann ich euch sagen!!! Nachdem ich grade mal seit einer halben Woche auch
linksseitig fahre, wage ich mich direkt ins Herz der Hauptstadt des Landes…(;
Dort war was los sag ich euch….(; Aber Gott hat mich sicher hin…und auch wieder
zurück geführt…….DANKE…(; Der Gottesdienst wurde von der „Joshua-Gerneration-Church“
ausgestaltet, die mir übrigens von Anna-Katharina Voigt (Mitarbeiterin aus
Siloah) empfohlen wurde….Danke dir….(; Und stellt euch vor, da komme ich doch
in diese fremde Stadt in der ich Nichts und Niemanden kenne und finde sofort
Anschluss an diese eigentlich fremden Menschen….lustig oder… (was bei Menschen
unmöglich ist, dass ist bei Gott möglich).
Als ich dann abends im Bett lag, habe ich festgestellt, dass
ich seit meiner Ankunft hier wie ein Schwamm bin. Ich sauge alles was ich nur
von Gottes Wort und seiner Liebe bekommen kann, wie ein Schwamm auf…das
fetzt…(; Ich strecke mich nach Wachstum im Glaube aus wie nie zuvor. Aber ich
kann euch sagen, dass man Gott einfach braucht wenn man sonst nicht viel hat,
an dem man sich festhalten kann. Soll ich euch ganz ehrlich etwas sagen? Wenn
ich Gott nicht kennen würde, wäre ich schon wieder auf dem Heimweg. Ob ihr mir
das glaubt oder nicht, aber man hat schon immer mal so Anfälle von Heimweh. Ich
sage euch man lernt alles was in Deutschland selbstverständlich war erst jetzt
wirklich zu schätzen und vermisst auch das ein oder andere. Dazu kommt noch der
Stress mit Babara unserer Leiterin. Doch
ich glaube, dass Gottes Plan mit mir hier noch lange nicht erfüllt ist.
Naja….lasst uns gespannt sein…(;
Es war auf jeden Fall ein echt gesegneter erster Sonntag.
Heute
habe ich das erste Mal in der Schule mitgearbeitet. Das Schulgebäude ist nur
200 Meter vom Kinderheim entfernt und auch ein Teil des Projektes. Dort durfte
ich erst einmal in den Unterricht
reinschnuppern und kleinere Aufgaben übernehmen. Es ist wirklich anders als in
Deutschland. Die Kinder sitzen größtenteils auf dem Boden und es fehlt so
ziemlich am Nötigsten. Heute hatten wir zum Beispiel keine Stifte zum Schreiben. Es wird viel gesungen
und im Chor gesprochen. Der Unterricht ist komplett in Englisch auch wenn die
meisten Kinder nur schlecht Englisch sprechen. Ich habe viele Sachen gesehen,
die mich geschockt haben. Der Rohrstock sorgt in den bis zu 30 Mann starken
Klassen für Ruhe und Disziplin. Die Kinder spielen in den Pausen auf dem „Hof“
mit alten Klobürsten und sitzen im Dreck. Viele von ihnen kommen aus dem
Township, das direkt auf der anderen Straßenseite beginnt. Gewalt ist auch in
der Schule Teil des Alltags. Selbst Kinder der 2 Klassen können noch nicht
lesen oder ihren Namen schreiben. Die Lehrer sind alle unausgebildet und oft
überfordert.
Doch Glaube steht im Mittelpunkt und ist Teil des Unterrichtes. Ich
werde euch später schreiben, was noch so los ist in der Schule.
Auf jeden Fall werde ich jetzt jeden Tag dorthin gehen.
Ich habe heute auch das erste Mal „Biltong“ gegessen. Das
ist eine Art Trockenfleisch, das hier so ziemlich jeder isst. Ich finde es
schmeckt wie eine Art „Feischkaugummi“ oder so.
Gott segne euch mega BOMBEN sehr...(;
Ich hab euch alle lieb..(:
Liebe grüße von dem inzwischen schwarzen Carsten...(;
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